Vom Cholesterin und erhöhtem Cholesterinspiegel

Cholesterin wird von den meisten Menschen als Krankheit assoziiert. Zuviel Cholesterin, so sagt man, ist etwas Schlechtes, denn die Gefahr vermehrt Herz- und Kreislaufprobleme zu bekommen steigt. Doch was genau hat es nun auf sich mit diesem uns permanent konfrontiertem Begriff?

 

Cholesterin ist ein Grundbaustein für Zellen und Gewebe sowie zuständig für die Bildung von Sexualhormonen, Vitamin D und Gallensäure. Für diese essentiellen Funktionen ist das körpereigene Cholesterin ausreichend. Durch eine schlechte und unausgewogene Ernährung sorgen wir jedoch dafür, dass der Cholesterinspiegel ins Schwanken gerät. Zu viele gesättigte Fettsäuren (hauptsächlich vorkommend in Nahrungsmitteln tierischer Herkunft) und Cholesterin aus tierischen Lebensmitteln sind dafür ausschlaggebend.

 

Cholesterin ist jedoch nicht gleich Cholesterin. Es wird zwischen dem “guten” HDL (High Density Lipoprotein) und dem “schlechten” LDL (Low Desity Lipoprotein) unterschieden:

 

  • HDL ist ein Lipoprotein, das viel Protein und wenig Cholesterin enthält. Einfach ausgedrückt verhindert es die Ablagerung und den Abbau von Blutfetten. Im menschlichem Organismus wird Cholesterin für verschiedene Aufgaben benötigt. Es ist neben den Phosphatiden am Aufbau von Zellwänden beteiligt und kommt so praktisch in allen Zellen vor. Da der Mensch etwa 1 g Cholesterin – jeweils zur Hälfte als Cholesterin selbst und zur Hälfte als Gallensäure – pro Tag ausscheidet, muss diese Menge ersetzt werden. Dies geschieht durch die körpereigene Synthese. Ein Teil dieses Cholesterins wird in der Leber gebildet, ein Teil im Darmgewebe und in der Haut. Auf eine Zufuhr von Cholesterin durch die Nahrung ist der Mensch Aufgrund der Eigensynthese nicht angewiesen.

 

 

  • LDL ist ein Lipoprotein, das wenig Protein und viel Cholesterin enthält und sich an den Gefäßwänden ablagert. Gesundheitlich gefährdet ist man erst dann, wenn sich überschüssiges und gebundenes Cholesterin in den Blutbahnen staut. Dieses wiederum lagert sich an den Gefäßwänden ab und führt so zu Artriosklerose und weitläufig zu Herz- und Kreislaufproblemen.

Bei einem Cholesterinwert von höher als 200 mg pro 100ml Blut, sollte ein Arztbesuch in Erwägung gezogen werden, um das Verhältnis von HDL und LDL zu messen. Entscheidend ist eben nicht, wie hoch der Cholesterinspiegel ist, sondern wie hoch der Anteil an HDL und LDL ist. Je höher der LDL-Anteil ist, desto mehr Vorsicht ist geboten. Prognostiziert der Arzt einem hohen LDL-Wert, so meint er das überschüssige Cholesterin im Blut. Ist die Rede dagegen von einem hohen HDL-Wert, ist das eine gute Nachricht, denn wie schon erwähnt, holen sich die HDL das Cholesterin, das nicht mehr benötigt wird, aus den Zellen ab und transportieren es zur Leber. Auch das bereits abgelagerte Cholesterin an den Wänden der Aterien, das sich bereits an den Gefäßwänden abgesetzt hat, kann von HDL auf diese Weise vermindert werden.

 

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Der Pflanzenwirkstoff Lycopin

Das zur Gruppe der Carotinoide gehörende Lycopin oder auch Lycopen gennant, ist ein Wirkstoff der hauptsächlich in hoher Konzentration in Tomaten vorkommt und für die rote Erscheinungsfarbe sorgt. Auch Hagebutten, Wassermelonen, rote Paprika oder Guaven zeigen einen hohen Lycopen-Anteil auf. Zwischenzeitlich werden immer mehr Studien diesbezüglich durchgeführt, die eine positive Auswirkung der Substanz darstellen lassen. Lycopin zählt als einer der wirkungsvollsten Antioxidantien und gilt somit als Radikalfänger.

Radikale sind freie Atome oder Moleküle die vor allem beim Energieaustausch (z.B. Verstoffwechselung), aber auch durch Umwelteinflüsse im menschlichen Organismus entstehen. Aufgrund ihres ungepaarten Elektronenpaar sind sie sehr reaktionsfähig, d.h. sie greifen andere Moleküle an, um das fehlende Elektron zurückzugewinnen. Folglich entsteht ein Teufelskreis, da aus dem ausgeraubten Molekül wiederum ein freies Radikal entsteht. Freie Radikale sorgen für das Altern und Schädigung der Zelle. Um dieser Entstehung entgegen zu wirken verfügt der Mensch über gewisse Abwehrmechanismen in Form von Antioxidantien. Diese werden teils selbst in Form von Hormonen oder Enzymen aber auch von außen (Vitamine und Mineralstoffe) dem Körper zur Verfügung gestellt. Freie Radikale werden dadurch neutralisiert. Genau diese Eigenschaft, gewisse aggressive Moleküle im Körper unschädlich zu machen, besitzt also Lycopen. Es hilft bei degenerativen Erkrankungen und unterstützt die körpereigene Immunabwehr. Da es im menschlichen Organismus nicht selbst hergestellt werden kann, muss es von außen, sprich durch die Nahrung hinzugefügt werden. Etliche Studien deuten darauf hin dass eine auf Tomaten konzentrierte Ernährung die Gesundheit enorm verbessert und das Risiko an Krebs und Herzerkrankungen vermindern mag. Lycopin sollte jedoch in verarbeiteter Form, sprich Tomatensaft, Mark oder Ketchup aufgenommen werden. Bei frischem Obst kann hingegen nur ein gewisser Teil genutzt werden, da das Lycopen im Gewebe eingeschlossen ist. Da Lycopine fettlöslich sind, sollte zur Nahrungsaufnahme auf Öl nicht verzichtet werden, da es so besser absorbiert werden kann.
Laut der „Physicians Health Study“ an der Harvard-Universität in Boston, geht hervor, dass Männer, auf denen mindestens 2 mal wöchentlich Tomatenprodukte auf dem Speiseplan standen, um 34 Prozent weniger an Prostatakrebs erkrankten.
Untersuchungen in der Schweiz belegen, dass Lycopin in Verbindung mit Vitamin C zu einer Senkung der Brustkrebsrate führen. Wie bereits schon angesprochen, besitzt Lycopen die Fähigkeit das aggressive Radikal Singulett-Sauerstoff zu neutralisieren. Das Vorkommen von Lycopenkonzentrationen ist vermehrt in der Prostata, der Leber und in den Hoden zu finden. So gehen Forscher davon aus, dass dies der Speicherungsort von Lycopen ist, um so diese Organe besser von freien Radikalen zu schützen. Ebenso schützt es vor UV-Strahlung und fördert dadurch die Gesunderhaltung der Haut. In vielerlei Hinsicht gilt diese Substanz also wahre Wunderwaffe und wird dadurch sicherlich weiterhin Aufmerksamkeit gewinnen.

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Ei Ei Ei-was les ich da!

Was wollen wir denn heute Frühstücken? Genau diese Frage beschäftigt viele Menschen auf der Welt – genau auch aus diesem Grund, weil wir wissen dass dies die wichtigste Mahlzeit des Tages ist. Kaum zu glauben, dass dennoch immerhin 40 Prozent der Deutschen Bevölkerung diese all morgendliche Nahrungsaufnahme komplett außer Acht lassen. Es wird also darauf verzichtet obwohl man genau weiß dass die richtige Komposition des Frühstücks die menschliche Leistungsfähigkeit beeinflusst. Eine Tasse Kaffee und danach ab in die Arbeit gilt also nicht. Wie wäre es denn mit einem Frühstücks-Ei, Spiegelei oder Omelett? Und da sind wir schon wieder beim Thema. Sind Eier denn so gesund? Und was hat es auf sich mit dem Eigelb und Eiweiß. Gut? Schlecht? Die großen Fitness-Gurus unter uns bereiten sich ein Omelett aus purem Eiweiß zu und verwerfen dabei das wertvolle Eigelb, obwohl in Wahrheit genau dies der gesündeste und mit vielen Antioxidantien enthaltene Teil des Eies ist.
Wertvolle Nährstoffe wie Vitamine, Folsäure und Mineralien sind hier verborgen. Eisen, Phosphor, Zink, B6 Panthothensäure, Kalzium und essentielle Fettsäuren sind gelten als weitere essentielle Inhaltsstoffe. Das der Nährwertgehalt der Eier von glücklich, freilaufenden Hühnern auf Bauernhöfen weitaus höher ist, als Eier aus der Massentierhaltung steht sicherlich außer Frage.
Zum Thema Cholesterin, ein Fettbaustein des Körpers der zusammen mit einer anderen Fettart wichtiger Bestandteil der Zellmembranen ist, die jede Zelle des Körpers umgeben. Mit zunehmendem Alter steigt die Gesamtmenge des Cholesterins im Blut – sprich der Cholesterinspiegel. Dieser ist wiederum abhängig ist von der Cholesterinzufuhr durch die Nahrung. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung über 45 Jahren unterliegen der Hypercholesterinämie (erhöhter Cholesterinspiegel), was über längere Zeit hinweg zu Arterienverkalkung (Atherosklerose) führen kann. Bei allen Menschen, in jeweils unterschiedlich ausgeprägter Form findet übrigens dieser Verkalkungsprozess in den Arterien statt. Alkohol, Rauchen, Bewegungsmangel und Übergewicht, sind Faktoren, die diesen Prozess beschleunigen und dessen entgegen gewirkt werden muss.
Was genau hat es nun auf sich mit dem Konsum von Eiern und einer Erhöhung des Cholesterinspiegels? Bereits etliche Studien wurden darüber abgeschlossen und es stimmt, dass Eier viel Cholesterin enthalten jedoch aber den guten HDL-Cholesterin mehr anheben als das LDL-Cholesterin (gilt als das schlechte Cholesterin) und so dass Verhältnis des Cholesterins im Grunde und Ganzen verbessert.
Täglich sind viele unter uns damit beschäftigt, Kalorien zu zählen und die Brenn- und Nährwertangaben auf der Verpackung rauf unter runter zu studieren. „Nur nicht zu viel Fett zu mir nehmen“, lautet der Gedankengang. Und wie steht es nun um das GELBE im Ei? Bekannt ist, dass es mehr Kalorien als das Eiweiß enthält, dadurch aber auch einen hohen Sättigungseffekt bietet. Aufgrund der Nährstoffdichte, die das gesunde Extrafett und die Kalorien aufweisen, wird wiederum mehr Körperfett verbrannt. Das im Eiweiß enthaltene Protein, was als der essentielle Baustoff für Muskeln, Knochen, Körperzellen und Organen gilt, könnte ohne das Eigelb dem Körper erst gar nicht verfügbar gemacht werden.

Aus einigen durchgeführten Studien lässt sich entnehmen, dass Personengruppen, dessen Frühstück aus einer Einerspeise bestand im Gegensatz zu der anderen Testgruppe, die kohlenhydratreiche Kost (z.B. Cerealien) verspeisten, weniger Appetit im weiteren Tagesverlauf verspürten. Der Appetit wurde reguliert und teilweise führte es auch zu einem Gewichtsverlust.
Täglich also ein Frühstücksei? Keine Sorge und einfach entspannen …

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“Trink Milch damit du groß und stark wirst” – Alles nur ein Trugschluss?

Der Mineralstoff Kalzium, welcher in der Erde in großer Menge vorkommt, ist auch beim Menschen für sehr viele körperliche Funktionen essentiell. Kalzium mit dem chemischen Zeichen Ca ist das im menschlichen Organismus am meisten vorkommende Mineral und muss von außen zugeführt werden. Es ist vor allem in den Knochen vorhanden, teils anorganisch, teils aber auch in organisch gebundener Form: Calziumphosphat, Calziumapatit, Calziumcarbonat. Es bestimmt teils die Härte des Knochens, aber nur in Verbindung mit den organischen, elastischen Bindegewebsfasern. Kalzium allein wäre zu hart, zu splitterig, wie Gips, und nur als Einlagerung in die organische Struktur des Knochens stärkt es diesen. Rachitis (bei Kindern oder Osteomalazie bei Erwachsenen) ist ein Leiden, bei welchem das Kalzium nicht in den Knochen eingelagert wird. Beide dieser Krankheiten treten heutzutage jedoch eher seltener auf. In diesen Fällen haben die Knochen einen zu großen Anteil organischer Strukturen, sind zu biegsam und zu wenig hart, brechen aber nicht. Dies ist dann ein wahres Kalzium-Aufnahme- und Kalziumeinbau-Problem.
Anders bei der Osteoporose, was vorallem in Ländern mit großem Verzehr von tierischem Eiweiß (z.B. Finnland, Schweden, Großbritanien) und bei alternden Menschen, vor allem der alternden Frau, auftritt. Es ist ein hormonell und konstitutionell bedingtes, heute leider sehr häufiges Leiden, bei diesem nicht das Kalzium das wahre Problem, sondern der verminderte Aufbau organischer Knochenstruktur, also des Bindegewebe-Anteils des Knochens, ist. Die Knochenbälkchen sind in diesem Falle vermindert. Sie sind aber eher zu stark verkalkt, weshalb sie dann auch zu spröde werden und es so zu Knochenbrüchen führen kann. Histologische Untersuchungen lassen die porösen Knochen mit geringer Knochensubstanz erkennen. Nun liegt es daran, diese organische Struktur wieder neu zu generieren. Bei Frauen meist durch Abgabe von Silizium das den Aufbau der organischen Stukturfasern fördert, sowie durch niedermolekulare, pflanzliche Eiweisse, basische Ernährung, und evtl. – aber erst nach Testung der Hormone durch einen biologisch tätigen Arzt – durch Abgabe natürlicher (nicht synthetischer!) Progesterone, welche die knochenaufbauenden Osteoblasten stimulieren. Unter bestimmten Gegebenheiten wird Kalzium im Knochen abgebaut. Dies ist dann meist die wahre Ursache der Osteoporose und nicht ein Kalziummangel! Hauptursache ist eine Übersäuerung des Organismus, d.h. Vorliegen zu vieler Säure-equivalente, vor allem in Form freier, nicht einbaubarer Aminosäuren aus Eiweiss-Überernährung, aber auch Vorliegen zu vieler organischer Säuren, wie Phosphate, Gluconate, Citrate, Lactate. Diese sind in großer Menge vorhanden in konservierten Lebensmitteln. Selbst in Milchprodukten die nun fraglicherweise bei Behandlung der Knochenentkalkungbehandlungen empfohlen werden, kommen sie vor!
Kalzium ist nämlich ein sehr wertvoller Basenbildner, da er an die Stelle des H+-Ions, also des Säureions, geht und dieses ersetzt. Aber aufgepasst! Bei einer übermäßigen Kalziumzufuhr kommt es zu einer Verkalkung der Gewebe (Sklerose). Gefragt ist nun eine richtige und ausgewogene Ernährung sowie umfangreiche Bewegung.
Kalzium ist wichtig für die Blutgerinnung und gilt als Katalysator von metabolomischen Vorgängen sowie als Austauschion für die Zelltätigkeit. Die Vitalität der Zellen, d.h. das an ihnen bestehende elektrische Membranpotential, wird aufgebaut durch einen Austausch von Magnesium und Kalzium an der Zellwand. Auch die Herztätigkeit wird durch das Zusammenspiel dieser beiden Stoffe bestimmt. Viele Menschen haben in der heutigen Zeit einen Magnesiummangel was dazu führt, dass der Körper übersäuert wird. Wird dann auch noch Kalzium übermäßig zugeführt, verschlimmert es diesen Zustand nur noch. Das Gleichgewicht der Mineralienzufuhr ist kaum noch vorhanden. Auch immer öfters zu erkennen ist ein Überhandensein von Natrium, was besonders häufig in Fleisch und Salz vorkommt sowie ein Kaliummangel. Um eine Balance zu finden und eben das Ungleichgewicht zu regulieren, sollte pflanzliche Rohkost groß auf dem täglichen Speiseplan stehen. Die Aufnahme des Kalziums in den Körper ist abhängig vomVitamin D und im Darm von den Darmbakterien. Bei intakter Darmflora die durch die bereits oben genannte Rohkostzufuhr gefördert wird, gelangt das Kalzium deutlich besser ins Blut.
Milch und Milchprodukte, die einen hohen Kalziumgehalt aufweisen, sind jedoch nicht brauchbar. Phosphor und erhöhtes Milcheiweiss ist an das Kalzium gebunden und somit kann es nicht mit den Knochen oder Zellen agieren. Milch und Milchprodukte sind also zur Behandlung der Osteoporose und der ihr zugrunde liegenden Übersäuerung nicht geeignet. Milch ist nicht mehr Milch wie sie es einmal war oder wie wir es von den schönen Werbebotschaften gewöhnt sind. Saftig grüne Wiesen mit auf- und abgrasenden Kühen, das ist leider nur noch Mangelware. Die meisten Kühe werden nur noch mit Kraffutter ernährt so dass das Molkergebnis bis auf das dreifache steigt. Von einer nährstoffreichen Milch ist nur noch kaum die Rede. Besonders Kinder sollten keine Milchprodukte erhalten, da sie übersäuernd, allergiefördernd wirken und sehr häufig Ursache von Immunstörungen und Infektanfälligkeiten sind. Reis- oder Sojamilch ist ein guter Ersatz.

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Das EKG des Stoffwechsels in der Präventivmedizin

Seit Urzeiten wussten Ärzte, dass Auslöser oder Indikatoren einer Erkrankung im Urin zu finden sind. Notfalls diagnostizierten sie den Harn sogar mit der Zunge um z. B. Diabetes mellitus festzustellen. Die mittelalterlichen Ärzte unterschieden mit Hilfe von Harnglasscheiben über 20 verschiedene Farbnuancen des Urins und konnten somit verschiedene Erkrankungen zuordnen. Erst um das Jahr 1850 kamen die Urin-Teststreifen auf. Die Schafwoll-Teststreifen mussten unter einer Flamme erhitzt werden und färbten sich schwarz, wenn der darauf aufgebrachte Urin Zucker enthielt. Im Jahr 1883 folgte das „Urin-Testpapier“, auf das die Farbumschlag-Reagenzien appliziert wurden. Die heutigen Urin-Testreifen mit ihren zehn Parametern kamen in den 1950er Jahren auf. Unter traditionsbewussten Heilpraktikern gilt die Harnschau heute noch als beliebte Untersuchungsmethode. Heute heisst das neue analytische Zauberwort Metabolom-Analyse. Es wird angestrebt, Stoffwechselprobleme früh zu erkennen, bevor eine Gesundheitsschädigung eintritt.

Die Harndiagnostik erlebte hiermit einen neuen Aufschwung und hat in der heutigen Medizin einen bedeutsamen Stellenwert eingenommen. In den letzten Jahren wurde erkannt ,wie wichtig und aussagekräftig die Stoffwechseldiagnostik medizinisch sein kann. Stoffwechselproteine kommen als verschiedene langkettige Eiweiße in Zellen aller Lebewesen vor. Sie bestimmen ihren Aufbau und alle Funktionen im menschlichen Körper. Die Abläufe im Zellstoffwechsel können heute mit modernen analytischen Methoden genau analysiert werden und geben Aufschluss über einschneidende Veränderungen, wodurch Gesundheitsprobleme frühzeitig erkannt werden.

Im Metabolom (Zellstoffwechsel) können bis zu 2000 Substanzen simultan diagnostiziert werden und geben konkrete Hinweise, welche Substanzen oder Vitaminkombinationen geeignet sein könnten, präventiv eine frühzeitige Zellschädigung zu verhindern. Wir befinden uns in den frühen Stadien verschiedenster tiefgreifender Umwälzungen, ausgelöst durch das Aufeinandertreffen von Biologie, Informations-Wissenschaften und Nanotechnologie. Mit der Aufschlüsselung der DNA und den Bemühungen, diese in ihrem Eiweissaufbau zu verstehen, entwickeln sich viele neue und bedeutende Technologien und Therapien. Das wir älter werden, können wir nicht beeinflussen. Jeder kann jedoch dafür sorgen, dass er so spät wie möglich altert. Als 70-Jähriger die körperliche und geistige Fitness eines 40-Jährigen zu haben, ist nämlich nicht unmöglich. Neben dem natürlichen Alterungsprozess können uns viele äußere Faktoren schneller alt machen als gewollt. Die hartnäckigsten „Altmacher“ sind die oxidativen und inflammatorischen Prozesse im Körper, die so genannten „Freien Radikale“. Das sind aggressive Sauerstoffatome, die gesunde Zellen im Körper zerstören.

Um diesen schädigenden Prozessen entgegenzuwirken, wurde anlässlich des Anti- Aging Kongresses in Wien eine neue Anti Aging Therapie von Siniq Laboratories präsentiert. Diese präventiv basierte Technologie nutzt eine revolutionäre Stoffwechseldiagnostik in Kombination mit einer Therapie. Zellschäden (Altmacher) werden analytisch erkannt, damit gezielt mit idealen Wirkstoffkombinationen entgegengewirkt werden kann. Die Metabolomdiagnostik hilft nicht nur zielgerichtet neue innovative Wirkstoffkomplexe zu entwickeln, sondern gibt auch konkrete Hinweise, welche Substanzen der menschliche Körper tatsächlich braucht. Laufend ist die Siniq Forschung damit beschäftigt neue Kombinationen zu kreieren, welche der frühzeitigen Zellalterung entgegenwirken und einen verlangsamten Stoffwechsel wieder auf Trab bringen. Der Zusammenhang von Therapie und Diagnostik wird insofern immer wichtiger, da für den Arzt und den Patienten der Erfolg einer Präventionstherapie messbar wird.

Der Markt wird zeitlich überflutet mit Anti-Aging Produkten und darum wird es immer wichtiger zu verstehen was gute Basisstoffe sind und welche Wirkstoffe die gewissen Präparate enthalten sollen. Herausragende Kombinationen von Siniq sind die Komplexe Ultimate Woman und Ultimate Man, welche eine perfekte Anti-Aging und Präventionsbasis bieten. Ausgesuchte Antioxidantien, Vitamine, Mineralien und Pflanzenwirkstoffe wirken in unterschiedlichen Formen weit aus positiv auf den menschlichen Organismus . Die beiden Komplexe harmonisieren den Metabolismus und sorgen für mentale Ausgeglichenheit. Präzise wurden die Stoffe abgestimmt, damit die unterschiedlichen Bedürfnisse der Frau und des Mannes abgedeckt sind.
Im Vergleich zu marktüblichen Präparaten zeichnen sich die vorher beschriebenen Produkte durch die Kombination und die hohe Dosierung der B-Vitamine aus (hier vor allem B1, B2, B3, B5, Alpha-Liponsäure). In herkömmlichen Nahrungsergänzungsmitteln fehlen oft essentielle Stoffe wie Q 10, Lycopene, Astaxanthin und Isoflavone. Die Biosynthese von Q10 wird im Alter enorm reduziert darum ist die zusätzliche Einnahme von Q10 enorm wichtig.

 

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Soja

Soja – alter Kult mit immer neu erforschender Wirkung

Seit mehr als tausend Jahren wird die Sojabohne oder einfach gesagt Soja in China als Kultur- und Nutzpflanze genutzt.
Ostasien mit seinem wamen und feuchtem Klima, gilt als ursprüngliche Heimatregion der in verschiedensten Formen angebauten und zu unterschiedlichsten Zwecken verwendete Sojabohne. Ob getrocknet, gemahlen, frisch oder in Form von Milch, Öl sowie Soßen, ihr Verarbeitungsgebiet ist schon kaum mehr überschaubar. Durch ihre Vielfältigkeit im Nahrungsmittelbereich, ihre immer beliebtere Nutzung in der Lebensmitteltechnologie, sowie ihrem großem Nährstoff- und Heilmittelanteil, verleiht der Pflanzenart gerne auch den Beinamen “Wunderbohne”. Ein hoher Eiweißanteil, qualitativ hochwertige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3), und zum Beispiel auch Folsäure (B-Vitamine) die positiv dem Anti-Aging entgegenwirkt sind einige aufzuzählende Inhaltsstoffe.
Nicht umsonst wird diese in Asien seit je her geschätzt und gehört zu den Grundnahrungsmitteln. Mit einer durchschnittlichen täglichen Verzehrmenge von 20–80 mg Sojaisoflavonen verzeichnet Asien einen deutlich höheren Konsum als westliche Länder (1–3 mg pro Tag). Soja zählt mit bisher mehr als 10 000 spezifischen Veröffentlichungen und bis zu 800 neuen Beiträgen pro Jahr zu den besterforschten Nahrungspflanzen. Die wichtigsten Inhaltsstoffe von Soja sind Isoflavone, welche hormonähnliche sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe sind und zur Gruppe der Bioflavonoide zählen. Diese für uns Europäer immense sojareiche Ernährung in den asiatischen Ländern bietet somit ein hochinteressantes Studiengebiet, bei dem z.B. die Effekte von Isoflavonen in der Menopause, Prävention von Brustkrebs oder auch die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems untersucht wird. In Asien, wo Soja ein kaum unwegdenkbarer Bestandteil einer jeden Mahlzeit ist sind sind somit Hitzewallungen, Schlafstörungen, Depressionen und anderer Beschwerden der sich im Klamakteriam befindenen Frau, erheblich gering verbreitet. Isoflavone sind eine Art weibliches Hormon aus Pflanzen auch Phytoöstrogene genannt. Sie wirken ähnlich wie die natürlichen Östrogene, ohne negative Effekte.
Die Phytoöstrogene der Sojabohne wirken schützend auf Knochen und Blutgefäße.
Nur durch eine Fermentation der Sojapflanze mit der in ihr befindenden Isoflavone in Form von gebundenen Zucker kann es seine optimale Bioverfügbarkeit ermöglichen d.h. seine “heilkräftigen” Fähigkeiten entfalten.
Nicht-Fermentiertes Soja in der Ernährung ist daher auch ungeeignet. Somit sollte man hier auf Nahrungsmittel in konzentrierter- oder Extraktform achten, da durch den Fermentationsprozess ernährungsphysologisch hochwertige Enzyme gewonnen werden.

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Acerola Kirsche

ACEROLA für ein gesundes Immunsystem

Herbst und Winter gelten als die Jahreszeiten, die für die traditionelle wiederkehrende Grippewelle sorgen. Graue Tage, Nieselwetter und ein Geräuschemix aus Schniefen, Husten und schnupfender Nase begegnet einen sobald man sein warmes zu Hause verlässt und sich der Menschenmenge in Straßenbahnen, Kaufhäusern oder sonstigen Einrichtungen des sozialen Zusammentreffens ergibt. Immer wieder wird verlautet dass die Grippe unter die Abteilung “Winterkrankheiten” fällt, doch wieso soll die kalte Jahreszeit Schuld daran haben? Verantwortlich ist unser Immunsystem, dass auf Grund von Stress, trockener Heizungsluft, mangelnder Bewegung und einer nicht optimalen Ernährung geschwächt ist und uns mit Begleiterscheinungen büßen lässt. Vorallem eine gesunde Ernährung ist das Maß aller Dinge. Mit einer ausreichenden Zufuhr von Antioxidantien sprich Nahrungsbestandteilen wie Vitamine, Pflanzenstoffe und Mineralien werden freie Radikale, die in größeren Mengen unsere Körperzellen schädigen, abgewehrt.

Als “Fänger” von freien Radikalen ist Vitamin C eines der wichtigsten Vitamine um unser Immunsystem fit zu halten. Da der menschliche Organismus Vitamin C nicht selbst produzieren kann, muss es ihm von außen zugeführt werden. Sie gilt als einer der Vitamin-C reichsten Pflanzen – ACEROLA. Vorwiegend stammend aus den Tropen Südamerikas trägt die Pflanze im wahrsten Sinne reichlich Früchte, bekannt als Acerolakirsche oder Antillenkirsche. Eine hohe Luftfeuchtigkeit und konstant warme Temperaturen lassen die Pflanze erfolgreich gedeihen und sorgen dafür dass die Früchte 3-4 mal jährlich geerntet werden können. Die orange-gelben bis dunkelroten kirschgroßen Früchte mit leicht saurem Geschmack sind eine absolute Vitamin-C-Bombe. So enthalten 100 Gramm des Obstes bis zu 17.000 mg Vitamin C, ungefähr 30 Mal mehr als Orangen. Die besondere Acerolakirsche enthält darüber hinaus Provitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2, Niacin, Eiweiß, Phosphor und Kalzium in natürlicher Form. Da das Fruchtfleisch sehr empfindlich ist, würde es einen weltreichen und unbeschadeten Export aus den heimischen Gebieten nicht überstehen. Hierzulande finden wir Vorkommnisse der Frucht als Saft oder pulverisierter Form, die sich beliebig mit anderen Obstsorten oder Milchprodukten verbinden lassen.
Und wie immer gilt: Vorbeugung ist wichtig! Antiodixantien sollten dem menschlichen Organismus kontinuierlich zugefügt werden um einen effektiv zu schützen!

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Schlaflose Naechte…

Wer kennt das nicht, du fährst in die Ferien kommst hunde-muede an faellst endlich in dein (hoffentlich) Hotel-Bett und wachst um 5:30 auf. Das wars dann. Aufstehen, Zigarette rauchen, Wasser trinken alles gut aber wirklich schlafen kannst Du nicht mehr.
Macht ja nichts, Du bist ja in den Ferien! Nee-so wars ja nicht gedacht, sollte ja schliesslich erholsam sein. Ich habe gedacht das passiere nur mit Jetlag, so mit 6-8 Stunden Zeitunterschied. Nicht wenn ich nur mal schnell ein Wochenende in einer anderen Stadt verbringe. Mit Grauen denke ich schon an die Falten, verquollenen Augen und schweren Glieder am nächsten Tag. Meine Freunde lachen mich aus und sagen mir “senile Bettflucht” nach, ich wollte der Sache auf den Grund gehen.
Warum schlafen kleine Kinder ein wenn es dunkel wird? Die Natur hat dies gut eingerichtet. In unserem Hirn befindet sich eine erbsengroße Druese, die Zirbeldrüse. Bei Einfall der Dunkelheit schüttet diese Druese ein Hormon, Melatonin, in die Blutbahn und laesst einem so einschlafen. Ja warum passiert das bei mir nicht? Erstens laesst die Hormonproduktion und dadurch die Ausschüttung mit zunehmendem Alter nach und zweitens schaffen wir es immer wieder erfolgreich die Ausschüttung zu verwirren. Wie oft sitzen wir längst NACH Einbruch der Dunkelheit noch in künstlichem Licht? Stehen im Dunkeln auf? natürlich beeinträchtigen auch Alkohol, Medikamente oder sonstige Genussmittel diesen ganzen Mechanismus. Also machte ich die Probe aufs Exempel, ich kaufte mir eine Packung Melatonin und habe angefangen jeden Abend eines davon zu nehmen. Natürlich habe ich mich erkundigt, ich will mich ja schliesslich nicht mit einem Narkotikum vollstopfen und davon abhängig werden sondern einfach meinen natürlichen Schlafrhythmus wieder herstellen. 20 Minuten vor dem Schlafen gehen habe ich also so eine Tablette eingenommen und siehe da, schon nach 20 Minuten bin ich eingeschlafen und habe wundervoll durchgeschlafen und -getraeumt! Am Morgen wachte ich auf und fuehlte mich ausgeruht und fit! Ja was hat das jetzt auf sich mit Zeitverschiebung und Reisen? natürlich habe ich auch sofort nach meiner nächsten Flugreise am Abend ein Melatonin genommen, bin am nächsten Tag aufgewacht und mein Schlafmuster war wieder hergestellt.
Als ich Recherchen angestellt habe fand ich heraus, dass Piloten und Flight Attendants dieses Produkt schon seit JAHREN einnehmen und ich einfach nichts davon gewusst habe. (Es wird gesagt, die Wirksamkeit sei besser bei Reisen gegen Osten) Warum ist dieses Produkt nicht bekannter und geläufiger? Da kann doch wohl was nicht stimmen? Auch dieser Sache wollte ich auf den Grund gehen, warum kann ich dieses Produkt nicht erwerben wie das z.Bsp. in Amerika schon seit Jahren in jedem Supermarkt möglich ist? Die Antwort zu dieser Frage habe ich schnell gefunden: Der Stoff Melatonin ist nicht patentierbar! Logisch ist kein Pharma-Betrieb interessiert ein Produkt zu entwickeln, alle Bewilligungen einzuholen und noch zu vermarkten wenn das nachher jeder verkaufen kann. Solche Aktionen kosten Unmengen von Geld. Lieber verkauft unsere Pharma teure Schlafmittel mit Patent, welche abhaengig machen und viel Geld bringen! HILFE!! Wie steht es mit Nebenwirkungen? Ein Produkt dem sogar Anti-aging Wirkung zugesprochen werden, da es die Freien Radikale (vor allem Sauerstoff-Hydroxit-Radikale)abhaelt unsere Zellen zu beschädigen muss doch auch schädliche Nebenwirkungen haben! Ich habe weder irgendwelche glaubwürdigen Quellen gefunden weder Nebenwirkungen an meinem eigenen Körper festgestellt. Die einzigen Nebenwirkungen die nachgewiesen sind: Schläfrigkeit!! Ist ja erwünscht!
Vor allem bei Vitamin B und Zinkmangel ist eine Zugabe von Melatonin erwünscht um Nervosität abzubauen und einen gesunden Schlaf zu gewährleisten!
Je mehr Recherchen ich anstelle desto interessanter wird dieses Produkt. Natürlich wird gewarnt, da dieses Produkt ja hauptsächlich auf dem Internet und im Ausland angeboten wird. Da ich aber weiss, dass die Amerikanische Food and Drug Administration (FDA) äusserst strenge Auflagen hat beruhigt mich das. Mit dem Internet ist das schon ne andere Sache. Da halte ich mich an Firmen, welche schon seit Jahren erfolgreich Produkte wie Melatonin anbieten und werde nun auch anderen Produkten auf den Grund gehen und mich nicht von irgendwelchen politischen Hetzkampagnen abschrecken lassen.

Ich würde mich auf Eure Kommentare und eigene Erfahrungen mit dem Produkt freuen! Bis bald und schlaft gut!

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